Chancengerechtigkeit

Die VolkswagenStiftung setzt sich mit Nachdruck für Chancengerechtigkeit im Wissenschaftssystem ein. Noch immer erlangen beispielsweise zu wenige herausragende Forscherinnen Führungspositionen in der Wissenschaft, noch immer lassen sich Beruf und Familie häufig unnötigerweise zu wenig in Einklang bringen. Die Stiftung ist davon überzeugt, dass die Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit dieses Landes ohne Chancengerechtigkeit nicht möglich ist. Das deutsche Wissenschaftssystem im Besonderen, die Gesellschaft im Allgemeinen kann es sich nicht leisten, auf die Impulse und Ideen qualifiziert Ausgebildeter zu verzichten.

Gemäß diesem Anspruch, hat die Stiftung seit dem Jahr 2008 einige ihrer Initiativen zur Nachwuchsförderung zum einen um eine „Dual Career“-Option erweitert. Hier eröffnet die Stiftung die Chance, dass der Partner oder die Partnerin eines in bestimmten Initiativen ad personam Geförderten einen eigenen Fellowship-Antrag vorlegen kann, wobei er oder sie inhaltlich nicht an eine der Förderinitiativen der Stiftung gebunden ist. Zum anderen ermöglicht es die Stiftung bereits seit Ende der 1990er Jahre, etwa Zuschüsse zu Kosten der Kinderbetreuung zu übernehmen; auch ist sie durch Schwangerschaft oder Elternzeit bedingten Veränderungen im Projektverlauf stets flexibel begegnet. Diesen Weg einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist sie weitergegangen und bietet inzwischen in ihren personenbezogenen Ausschreibungen eine Reihe von Instrumenten an, die in einem „Merkblatt familienfreundliche Leistungen“ zusammengefasst sind. Hier finden sich im Überblick wertvolle Tipps zu den Unterstützungsmöglichkeiten in diesem Bereich. Darüber hinaus kann die Stiftung gern kontaktiert werden, wenn individuelle Gegebenheiten andere Formen der Unterstützung erforderlich machen.

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