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Film ab für sciencemovies!

01. März 2011

VolkswagenStiftung startet Videoblog für außergewöhnliche
Forschungsprojekte

Acht von der VolkswagenStiftung geförderte Projekte aus unterschiedlichen Fachdisziplinen präsentieren sich auf www.sciencemovies.de. Mehrere Monate lang haben die Wissenschaftler ihren Forschungsalltag mit der Kamera begleitet. In jeweils rund dreiminütigen Videobeiträgen geben sie einen lebendigen und anschaulichen Einblick in ihre wissenschaftliche Arbeit.

Zum Start von sciencemovies fand heute im WissenschaftsForum Berlin eine Pressekonferenz statt, auf der Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung, Peter Prestel, Inhaber der Peter Prestel Filmproduktion, und Prof. Dr. Manfred Krifka, Direktor des Zentrums für Allgemeine Sprachwissenschaft Berlin und am Videoblog beteiligter Wissenschaftler, der Öffentlichkeit sciencemovies präsentierten.

Dr. Wilhelm Krull: „Ziel von sciencemovies ist es, innovative Wege der Wissenschaftskommunikation aufzuzeigen, neue wissenschaftliche Erkenntnisse an eine breite Öffentlichkeit zu vermitteln und die Medienkompetenz von Wissenschaftlern im Umgang mit Bewegtbild-Kommunikation zu stärken.“ Ein Video-Interview mit Wilhelm Krull über das Projekt sciencemovies finden Sie unter www.sciencemovies.de/idee.

In zehn Episoden lässt jedes Forscherteam interessierte Zuschauer an seiner Arbeit teilhaben und zeigt, wie Wissenschaft funktioniert. Die Wissenschaftler kommen aus den Bereichen Archäologie, Bauforschung, Biologie, Bodenkunde, Chemie, Ethnologie, Geschichte, Ingenieurswesen und Sprachwissenschaft. Über neue Folgen informiert ein Newsletter, den man unter www.sciencemovies.de abonnieren kann.

Die an sciencemovies beteiligten Projekte sind:

Gold schürfen, Gift ernten?
Der Bodenkundler Peter Felix-Henningsen von der Universität Gießen analysiert in Georgien, wie Schadstoffe aus dem Goldbergbau in die Nahrung gelangen.

Wer rettet Madagaskars Wälder?
Die Biologin Peggy Giertz von der Universität Hamburg begleitet Studenten durch den bedrohten Lebensraum Madagaskars.

Superschnell dank Haifischhaut?
Der Ingenieur Björn Feldhaus von der RWTH Aachen will die Riblet-Struktur der Haifischhaut nutzen, um effizientere Flugzeuge zu entwickeln.

Wer versteht das Algen-ABC?
Die Chemikerinnen Caroline Kurth und Andrea Bauer von der Universität Jena entschlüsseln die biochemische Verständigung von Algen.

Wie beept Afrika?
Die Ethnologen Primus Tazanu und Bettina Frei von der Universität Basel interessiert, wie Handy und Internet die Kommunikationskultur in Afrika neu
gestalten.

Gestatten, Reglindis!
Elf junge Wissenschaftler/-innen aus dem Naumburg Kolleg durchleuchten den Westchor des Naumburger Doms mit seinen berühmten Stifterfiguren.

Wer spricht noch Daakaka?
Die Anthropologin Soraya Hosni vom Zentrum für Allgemeine Sprachwissenschaft Berlin dokumentiert im Südpazifik eine der seltensten Sprachen der Welt.

War es Mord?
Die Archäologin Susanne Friederich vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt nimmt eine rätselhafte Neunfach-Bestattung aus dem vierten Jahrtausend vor Christus unter die Lupe.

Wer versteht das Algen-ABC?

Wie beept Afrika?

Wer spricht noch Daakaka?

Gestatten, Reglindis

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