17. Mai 2010: „Kehrt die Folter in unseren Alltag zurück?“
Zweites „Herrenhäuser Gespräch“ mit brisantem Thema
Dürfen Polizisten foltern, um das Leben Unschuldiger zu retten? Heikle Ethik-Fragen wurden beim zweiten „Herrenhäuser Gespräch“ diskutiert von der im Irak recherchierenden Journalistin Dr. Carolin Emcke (2. v.l.) sowie dem Rechtswissenschaftler Prof. Karsten Altenhain (3. v.l.) und dem Literaturwissenschaftler Prof. Thomas Weitin (4. v.l.), die beide von der VolkswagenStiftung gefördert werden.
Einigkeit bestand in der Antwort auf die Frage des Abends, ob die Folter in den Alltag zurückkehre: Sie sei nie aus dem Alltag verschwunden, sondern in vielen Ländern gegenwärtig.
Weitere Informationen können Sie auch unserer Pressemitteilung vom 12. Mai 2010 entnehmen.
Photo: Dennis Börsch.
„Wer rettet die Kultur, wenn alle Kräfte ausgereizt sind?“
In einer lebhaften Diskussion gingen die Teilnehmer des ersten Herrenhäuser Gesprächs dieser Frage auf den Grund. Auf NDR Kultur wurde die Aufzeichnung am 28. Februar von 20 Uhr bis 22 Uhr ausgestrahlt.
Aktuelle Themen
In der Veranstaltungsreihe Herrenhäuser Gespräche präsentieren die VolkswagenStiftung und NDR Kultur aktuelle Themen aus Wissenschaft und Kultur, die unsere Gesellschaft bewegen. Sie bilden den Auftakt verschiedener, überwiegend wissenschaftlich orientierter Reihen, die nach dem Wiederaufbau von Schloss Herrenhausen im dortigen Tagungszentrum stattfinden sollen.
Die Podiumsteilnehmer
(von links): Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung; Dorothea van der Koelen, Galeristin in Mainz und Venedig; Karin von Welck, Kultursenatorin, Freie und Hansestadt Hamburg; Thomas Druyen, Lehrstuhl für Vergleichende Vermögenskultur an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien Stephan Lohr, NDR Kultur; Stephan A. Jansen, Zeppelin Universität, Friedrichshafen
Weitere Informationen
Die Veranstaltung finden Sie zum Nachhören als MP3-Download auf dieser Seite.
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