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Impulse für die Wissenschaft 2010 erschienen

25. Februar 2010 2010-02-25
Impulse für die Wissenschaft 2010

Neue Ausgabe des Forschungsmagazins der VolkswagenStiftung rückt internationale Förderung in den Blick

Wissenschaft ist in besonderem Maße globalisiert – das kommt nicht zuletzt in dem Slogan von der weltweiten Konkurrenz um die besten Köpfe zum Ausdruck. Betrachtet man das Ziel der Internationalisierung explizit von der Wissenschaft her, werden allerdings viele Grenzen erkennbar. Hier ebenso „entgrenzend“ wie über die Grenzen – gleich welcher Art – zusammenführend zu wirken, ist immer schon Ziel der VolkswagenStiftung gewesen. Beispiele in der neuen Ausgabe des Wissensmagazins „Impulse für die Wissenschaft 2010“zeigen dies. Im Fokus der aktuellen Ausgabe: das Auslandsengagement der Stiftung.

Allein vier Projekte aus drei Themenfeldern und zwei Weltregionen machen deutlich, wie erfolgreich die Stiftung agiert mit ihrem Verständnis von einer angemessenen auslandsorientierten Förderung, die partnerschaftliches Zusammenarbeiten in den Mittelpunkt stellt. So hat ein deutsch-afrikanisches Forscherteam eine neue Methode entwickelt, einer der gefürchtetsten Krankheiten der Tropen Einhalt zu gebieten (s. Impulse 2010 S. 45-51: Die vergessene Krankheit, pdf). Ebenfalls im sub-saharischen Afrika „unterwegs“ ist ein junger ghanaischer Biologe mit dem Ziel, einer weiteren sogenannten Armutskrankheit besser entgegen zu treten (s. Impulse 2010 S. 50-51). Wieder ein anderes deutsch-afrikanisches Forscherteam beschäftigt sich mit den Veränderungsdynamiken und den „Aushandlungsprozessen“ von Kultur in afrikanischen Gesellschaften – und zwar am Beispiel von Musik und elektronischen Medien (s. Impulse 2010 S. 50-51: Afrikanische Kulturen im Wandel, pdf). Und in Zentralasien suchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland und der Region nach Wegen, ein dringendes Umweltproblem in den Griff zu bekommen (s. Impulse 2010 S. 53-57: Alles im Fluss?!, pdf).

In Deutschland geht unterdessen eine Wissenschaftlerin mit iranischen Wurzeln der Frage nach, wann Menschen das Land, in dem sie leben, als Heimat empfinden. Naika Foroutan ist dabei nur eine von vier „exzellenten Köpfen“, die in Interviews Einblicke geben in ihre Arbeit und ihr Leben als Forscherin oder Forscher (s. Impulse 2010 S. 31-35: Neue Heimat Deutschland, pdf). Neugierig geworden? Dann wünschen wir Ihnen eine anregende Lektüre unserer „Impulse aus der Wissenschaft“!

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