Rund vier Millionen Euro investiert die VolkswagenStiftung in die angewandte Nanotechnologie.
Die Einzelkomponenten aus der Nanotechnologie – ultrafeine Röhrchen und winzige Kristalle, biomolekulare Motoren und Sensoren – sind reif für größere Anwendungen. Die VolkswagenStiftung unterstützt diesen Schritt mit ihrer Initiative „Integration molekularer Komponenten in funktionale makroskopische Systeme“, in der nun die ersten sieben Projekte mit rund vier Millionen Euro unterstützt werden.
Ein Forscherteam an der Universität Dresden wird ein Minilabor auf einem Chip entwickeln, in dem sich das Wachstum einzelner Zellen kontrollieren und beeinflussen lässt. In Stuttgart versuchen Wissenschaftler, winzige Diamanten als Medikamenten-Lieferanten zu nutzen und sie außerdem als Marker in der Magnetresonanzspektroskopie einzusetzen. Ein drittes großes Vorhaben hat molekulare Motoren als Kraftmaschinen der Zukunft im Blick. Drei Beispiele von insgesamt sieben zukunftsweisenden Vorhaben, die sich auszeichnen durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit. Beteiligt sind Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus der Chemie, Physik, Biologie sowie den Ingenieurwissenschaften.
Mehr Informationen zu den Projekten und die Ansprechpartner finden Sie in unserer Pressemitteilung vom 10. Dezember 2008.