Der auf Initiative der Stiftung Mercator und der VolkswagenStiftung ins Leben gerufene Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) rechnet nach dem 1. Mai nicht mit einer Massenzuwanderung aus osteuropäischen Beitrittsländern. Notwendig ist eine "mutige Reform" der Zuwanderungspolitik.
Nach Einschätzung des SVR wird die Zahl der Neuzuwanderer aus den acht osteuropäischen EU-Beitrittsländern überschaubar bleiben. "Viele, die abwandern wollten, haben das mit anderem Ziel längst getan", erklärte der SVR-Vorsitzende Prof. Dr. Klaus J. Bade. Insbesondere der Anteil hochqualifizierter Zuwanderer werde gering bleiben, da für diesen Personenkreis bereits seit dem 1. Januar 2009 eine Ausnahmeregelung bestand. Für Akademiker aus den acht Beitrittsländern entfällt seit Januar 2009 die individuelle Vorrangprüfung.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung des SVR vom 29. April 2011.