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Wilhelm Krull Mitglied im Beirat des Deutschlandstipendiums

26. September 2011 2011-09-26
Foto: Sebastian Bernhard (pixelio.de)

Der Beirat berät das Bundesministerium für Bildung und Forschung bei der Ausgestaltung und Weiterentwicklung des Deutschlandstipendiums.

Ziel des Deutschlandstipendiums ist es, begabte Studierende aller Nationalitäten einkommensunabhängig zu unterstützen. Das entsprechende Stipendienprogramm-Gesetz trat Anfang diesen Jahres in Kraft. Es sieht einen Beirat vor, der das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) durch Stellungnahmen bei der Anwendung des Gesetzes und bei der Prüfung der Weiterentwicklung der gesetzlichen Regelungen der Stipendien berät.

Das BMBF beruft Vertreter der an der Ausführung des Gesetzes beteiligten Landesbehörden, des Deutschen Studentenwerkes e. V., der Hochschulen, der Studierenden, der privaten Mittelgeber und der Wissenschaft, der Arbeitgeber sowie der Arbeitnehmer für jeweils vier Jahre in den Beirat. Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung, ist eines der insgesamt zwölf Mitglieder.

Zu den Mitgliedern des Beirats gehören:

Vertreter/-in der zuständigen Landesministerien:
Herr Regierungsdirektor Stefan Jungeblodt, Niedersachsen (Ministerium für Wissenschaft und Kultur)
Frau Ministerialrätin Gabriela Lichtenthäler, Brandenburg (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur)

Vertreter/-in der Studierenden:
Frau Nina Klett, Baden-Württemberg (Tübingen)
Herr Florian Krause, Rheinland-Pfalz (Trier)

Vertreter der Hochschulen:
Herr Prof. Dr. Nikolaus Risch, Präsident der Universität Paderborn
Herr Dr. Hans Georg Helmstädter, Präsident der Fachhochschule Brandenburg

Vertreter der Arbeitgeber:
Herr Dr. Gerhard F. Braun, Vizepräsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)

Vertreter der Arbeitnehmer:
Herr Matthias Anbuhl, Abteilungsleiter für den Bereich Bildungspolitik und Bildungsarbeit des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB)

Vertreter des Deutsches Studentenwerk e.V. (DSW):
Herr Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des DSW

Vertreter der privaten Mittelgeber:
Thomas Sattelberger, Personalvorstand der Deutsche Telekom AG
Dr. Wilhelm Krull, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen und Generalsekretär der VolkswagenStiftung

Vertreter der Wissenschaft:
Inge Reichenbach, Vize-Präsidentin für Entwicklung an der Yale University.

Hintergrundinformationen zum Deutschlandstipendium:
Das Deutschlandstipendium startete zum Sommersemester 2011 an den staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen. Es fördert einkommensunabhängig begabte Studierende aller Nationalitäten, deren bisheriger Werdegang herausragende Studienleistungen erwarten lässt.

Neben den bisherigen Noten in Schule und Studium sollen auch gesellschaftliches Engagement und besondere persönliche Leistungen berücksichtigt werden – etwa die erfolgreiche Überwindung von Hürden in der eigenen Bildungsbiografie.

Die Höhe des Deutschlandstipendiums beträgt 300 Euro pro Monat. 150 Euro übernehmen private Förderer, die andere Hälfte bezahlt der Bund. Die Dauer der Förderung umfasst mindestens zwei Semester und maximal die Regelstudienzeit.

10.000 Studierende sollen im ersten Jahr bundesweit durch das Deutschlandstipendium gefördert werden. Mittelfristig soll das Deutschlandstipendium rund 160.000 Stipendiatinnen und Stipendiaten und damit acht Prozent aller Studierenden unterstützen.

www.deutschland-stipendium.de

 

Foto: Sebastian Bernhard (www.pixelio.de)

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