"Keine Angst vor neuen Tönen – Wie erleben wir zeitgenössische Musik?" – so lautete das Thema des Herrenhäuser Gesprächs, das die VolkswagenStiftung zusammen mit NDR Kultur am 17. Mai 2011 veranstaltete.
Was ist Musik? "Sprache der Leidenschaft!", sagte Wagner. "Stenografie des Gefühls!", meinte Tolstoi. Doch die Musik hat sich verändert und viele Liebhaber der klassischen Musik finden zeitgenössische Musik respektabel, aber nicht schön und fragen insgeheim: Ist das überhaupt noch Musik? Warum hält unser Hörvermögen nicht Schritt mit den Ideen der Musiker und der Weiterentwicklung der Kunst? Sind wir vielleicht von Natur aus nicht gemacht für neue, schräge Töne? Oder ist alles nur eine Frage der Gewohnheit? Kurzum: Wie halten wir’s mit der Neuen Musik? Darüber wurde im Herrenhäuser Gespräch zum Thema "Keine Angst vor neuen Tönen – Wie erleben wir zeitgenössische Musik?" diskutiert.
Die Gäste:
Prof. Carin Levine, Musikerin, Landesjugendensemble Neue Musik Niedersachsen.
Prof. Dr. Reinhard Kopiez, Musikpsychologe, Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.
Prof. Peter Ruzicka, Komponist, Dirigent und Intendant.
Wolfgang Schreiber, Musikkritiker, Süddeutsche Zeitung.
Moderation: Dr. Ulrich Kühn, NDR Kultur.
Bild: Musiktheoretiker und Komponist Arnold Schönberg gilt als einer der Begründer der Atonalität und der Zwölftontechnik, wichtigen theoretischen Grundlagen für die Neue Musik (Foto: Florence Homolka).
