Bei den 14. Hannah-Arendt-Tagen Hannover am 7. und 8. Oktober 2011 diskutieren Politiker und Wissenschaftler über die Zukunft der europäischen Kultur in der Welt. Den Auftakt am Freitagabend macht Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller mit einer Lesung.
Wie kaum eine andere hat es die in Hannover geborene Denkerin Hannah Arendt verstanden, Politik und Wissenschaft miteinander zu verbinden. In Anlehnung an ihr Werk veranstaltet die Landeshauptstadt mit finanzieller Unterstützung durch die VolkswagenStiftung die Hannah-Arendt-Tage Hannover, bei denen sich Vertreter aus politischer Praxis und Wissenschaft über Zukunftsfragen der Gesellschaft austauschen.
Den Auftakt der 14. Auflage macht am 7. Oktober um 20 Uhr Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller, die im Kleinen Sendesaal des NDR-Landesfunkhauses, Rudolf-von-Bennigsen-Ufer 22, aus ihren Romanen „Atemschaukel" (2009) und "Immer derselbe Schnee und immer derselbe Onkel" (2011) liest (Eintritt 12 Euro, ermäßigt 8 Euro).
Das Thema der Vortrags- und Diskussionsrunde am 8. Oktober, 11 bis 15 Uhr, lautet „Untergang des Abendlandes? Die Zukunft der europäischen Kultur in der Welt“. Veranstaltungsort ist der Bürgersaal im Neuen Rathaus, Trammplatz 2 (Eintritt frei).
Programm
Begrüßung
Oberbürgermeister Stephan Weil, Landeshauptstadt Hannover
Grußwort
Dr. Almut Steinbach, VolkswagenStiftung, Teamleiterin Internationales
Vorträge
Prof. Dr. Neville Alexander, University of Cape Town
"Europa zwischen Tradition, Modernität und Globalisierung"
Rebecca Harms, MdEP, Vorsitzende der Fraktion Grüne/EFA im Europaparlament
"Europa: Einheit in Vielfalt - Was heißt das in Zeiten der Krise?"
Diskussion
unter Leitung von Hendrik Brandt, Chefredakteur der HAZ, mit den Vortragenden sowie
Prof. Dr. Bassam Tibi, ehemals Universität Göttingen, und
Dr. Kathinka Dittrich van Weringh, freischaffende Kulturpolitikerin
Weitere Informationen zu den Hannah-Arendt-Tagen finden Sie auf der Webseite „Hannah Arendt in Hannover“.
