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Tagung "Vernetztes Leben" in Loccum

11. Oktober 2011 2011-10-11
Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

Kommunizieren, Arbeiten und Lernen in einer digitalen Gesellschaft ist das Thema der Tagung "Vernetztes Leben", die vom 21. bis 23. Oktober 2011 in der Evangelischen Akademie Loccum stattfand.

Digitale Medien sind längst zu einem allgemeinen Bestandteil unseres privaten und beruflichen Alltags geworden. Am intensivsten nutzen Jugendliche und junge Erwachsene die Internet-Technologien. Sie sind mit diesen Medien aufgewachsen und haben sie in ihren Tagesablauf integriert.

Das Aufwachsen im Chatroom, mit Weblogs, Online-Universen und intelligenten Gegenständen verändert im Alltag unsere Art zu denken, zu kommunizieren, Aufgaben zu lösen oder uns selbst zu sehen. Schon bald wird die "Generation Internet" die bestimmende Generation sein und alle Bereiche der Gesellschaft entscheidend prägen.

An den Universitäten Klagenfurt, Bremen, Hamburg-Harburg und Münster forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Projekt "Subjektkonstruktionen und digitale Kultur" (SKUDI) zu dieser Thematik. Die VolkswagenStiftung unterstützt das Forschungsvorhaben in ihrer Förderinitiative "Schlüsselthemen für Wissenschaft und Gesellschaft".

Die Forschungen zu drei Lebensbereichen standen im Mittelpunkt der Tagung:

Erwerbsarbeit: Mit Internet und Smartphones hat sich auch Arbeit verändert. Neue Tätigkeiten und Berufe haben sich herausgebildet. Mit welchen Anforderungen werden wir in der digitalen Arbeitswelt konfrontiert?

Kommunikative Öffentlichkeiten im Cyberspace: Laptop und Handy sind ständige Begleiter im Alltag vieler Jugendlicher geworden und erlauben ihnen, fast fortwährend online zu sein. Arbeit und Freizeit verschwimmen. Welche Kompetenzen brauchen Jugendliche, um die digitalen Chancen zu nutzen und die Gefahren zu minimieren?

Lernen in der digitalen Medienumwelt und mit technischen Artefakten: Wie verändert sich Lernen durch die Allgegenwart der Digitalen Medien? Welche Visionen, Grenzen und Möglichkeiten des Lernens ergeben sich für das Subjekt der Gegenwart?

Diese Fragen wurden mit Akteuren und Praktikerinnen aus den angesprochenen Feldern wie Schule, Erziehung, Arbeitswelt und Politik diskutiert.

Weitere Informationen zum Tagungsprogramm

 

Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

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