Die VolkswagenStiftung fördert sozial- und medienwissenschaftliche Pilotforschungsprojekte zu den aktuellen Entwicklungen in Nordafrika und auf der arabischen Halbinsel. Bewerbungsschluss ist der 30. Juli 2011.
Die aktuellen Umbrüche im arabischen Raum - angefangen von Tunesien und Ägypten über Libyen bis hin zu Syrien und dem Jemen - haben die westliche Welt vollkommen überrascht. Weder die wissenschaftlichen Nahost-Experten aus aller Welt noch die internationalen Medien haben die zivilgesellschaftlichen Prozesse in Nordafrika und auf der arabischen Halbinsel mit der Forderung nach mehr Demokratie und Freiheit erwartet.
Pilotprojekte zu den aktuellen Entwicklungen in Nordafrika und auf der arabischen Halbinsel
Angesichts der aktuellen Entwicklungen in dieser Region und der Vielzahl der daraus entstehenden Fragen nimmt die VolkswagenStiftung begutachtungsfähige Anträge für Pilotforschungsprojekte bis zu einem Betrag in Höhe von 250.000 Euro entgegen. Diese Forschungsprojekte sollten ausschließlich als Begleitforschung zu den aktuellen Entwicklungen in Nordafrika und dem Nahen Osten in den Bereichen der Sozial- und Medienwissenschaften angelegt sein und mit wissenschaftlichen Partner/inne/n aus dem arabischen Raum durchgeführt werden. Für die Antragstellung sind eine detaillierte Darstellung der angewendeten Methoden und der Durchführbarkeit sowie ein Kosten- und Arbeitsplan erforderlich. Darüber hinaus muss die Auswahl und Beschreibung der Partner/innen (Wissenschaftler/in und Institution) begründet werden.
Die Antragstellung kann auf Deutsch oder Englisch erfolgen. Anträge mit einem maximalen Umfang von 15 Seiten müssen bis zum 30. Juli 2011 an nordafrika2011@volkswagenstiftung.de gerichtet werden.
Kontakt
Dr. Cora Ziegenbalg
+49 (0)511 8381 237
+49 (0)511 8381 4237
ziegenbalg@volkswagenstiftung.de
