VolkswagenStiftung unterstützt interdisziplinäre Vernetzung europäischer Nachwuchsforscher: European Platform for Life Sciences, Mind Sciences, and the Humanitites geht in die zweite Runde.
Glas spielt als transparentes Material in der zeitgenössischen Architektur eine zunehmend wichtigere Rolle und wird häufig als unsichtbare Barriere verwendet. Wie Menschen diese Barriere wahrnehmen, sie repräsentieren und mit ihr umgehen – dieser Frage geht eines von fünf interdisziplinären Forscherteams nach, die in der zweiten Ausschreibungsrunde der European Platform for Life Sciences, Mind Sciences, and the Humanities von der VolkswagenStiftung gefördert werden.
Die Nachwuchswissenschaftler(-innen) der fünf neuen Netzwerkgruppen kommen aus Belgien, Deutschland, Estland, Großbritannien, den Niederlanden und der Schweiz. Sie erhalten insgesamt 350.000 Euro, um im Grenzbereich von kognitiven Neurowissenschaften, Lebenswissenschaften sowie Geistes- und Gesellschaftswissenschaften an neuen Fragen zum Menschen zu arbeiten.
Die Architektin Gesine Marquardt von der Technischen Universität Dresden ist eine von den Wissenschaftlern, die sich in ihrem Netzwerkvorhaben mit Glas als unsichtbarer Barriere beschäftigen.
Gesine Marquardt: „Der interdisziplinäre Austausch in der European Platform erlaubt mir eine anderweitig kaum mögliche Forschungsarbeit weit über die Grenzen meines Fachgebietes hinaus. Ich verspreche mir nicht nur neue Erkenntnisse zu unserem Forschungsthema „Glas“, sondern auch, dass wir aus unserer Zusammenarbeit in der Netzwerkgruppe heraus weitere Forschungsprojekte initiieren können.“
Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung vom 27. September 2011.
