Im Kampf um gefährdete Sprachen engagiert sich auch die VolkswagenStiftung und hat bislang in ihrer Initiative „Dokumentation bedrohter Sprachen“ 94 Projekte mit 21,4 Millionen Euro gefördert.
Von den rund 6.000 Sprachen wird es in hundert Jahren laut UNESCO nur noch die Hälfte geben. Wenn aber eine Sprache stirbt, dann stirbt letztlich ein Stück des kulturellen Gedächtnisses der Menschheit. Seit 2000 unterstützt die VolkswagenStiftung deshalb mit ihrer Förderinitiative „Dokumentation bedrohter Sprachen“ (DoBeS) Forscherinnen und Forscher unterschiedlicher Disziplinen und Länder bei der Dokumentation bedrohter Sprachen. Ziel ist es, möglichst viele in ihrer Existenz bedrohte Sprachkulturen so weit zu erfassen, dass spätere Generationen anhand des dokumentierten Materials die ganze Sprache beschreiben können. Dazu werden die Sprachen mit Rekorder, Videokamera, Fotoapparat und Notizblock aufgezeichnet und in einem eigens dafür eingerichteten elektronischen Archiv aufbewahrt. Dieses befindet sich am Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in Nijmegen. Die Stiftung förderte bislang 94 Sprachprojekte mit insgesamt 21,4 Millionen Euro.
Mehr Informationen finden Sie in unserer Pressemitteilung vom 21. Februar 2011.
