Deutschlands größte private Förderstiftung legt Jahresbericht 2010 vor – Fördersumme steigt gegenüber 2009 um zehn Millionen Euro.
Exakt 111,5 Millionen Euro hat die in Hannover ansässige VolkswagenStiftung im Jahr 2010 bewilligt, um herausragende Wissenschaftler und Vorhaben in Forschung und Lehre zu fördern. Aufgeteilt ist die Summe in "Allgemeine Fördermittel" (53,6 Millionen Euro), stiftungseigene Projekte und Veranstaltungen (eine Million Euro) sowie das "Niedersächsische Vorab" (56,9 Millionen Euro), also die Erträge aus Finanzanlagen des Landes, die von der VolkswagenStiftung als Fördermittel an wissenschaftliche Einrichtungen ausschließlich in Niedersachsen vergeben werden.
Im Bereich "Allgemeine Fördermittel" wurden 293 Anträge positiv beschieden, etwa 42 Prozent aller Einreichungen. Dabei entfielen rund 44 Prozent des Budgets (53,6 Millionen Euro) auf die Geistes- und Gesellschaftswissenschaften. Auf Platz zwei folgen sowohl die Naturwissenschaften und die Mathematik als auch die Biowissenschaften einschließlich Medizin mit jeweils 26 Prozent. Auf Platz vier liegen die Ingenieurwissenschaften (zwei Prozent), der Rest entfiel auf Fächerkombinationen (ebenfalls zwei Prozent).
Neu auf den Weg gebracht wurde 2010 mit den Peter Paul Ewald-Fellowships eine Initiative, die explizit auf die Forschung mit Freie-Elektronen-Lasern zielt.
Mit 2,4 Milliarden Euro Stiftungskapital zählt die VolkswagenStiftung zu den größten Stiftungen in Europa und ist die größte private wissenschaftsfördernde Stiftung in Deutschland.
Weitere Informationen, Zahlen und Fakten entnehmen Sie bitte der Presseinformation vom 1. Juli 2011 oder dem Jahresbericht 2010.
