Liebe Leser,

Mit dem letzten Newsletter in diesem Jahr möchten wir uns herzlich für Ihr Interesse an den Förderaktivitäten der VolkswagenStiftung bedanken. Wir wünschen Ihnen an dieser Stelle gesegnete Weihnachtstage und ein gutes neues Jahr! 2009 wird unter anderem Darwins 200. Geburtstag gefeiert werden - auch für die Stiftung Anlass für eine Reihe von spannenden Projekten zur Evolutionsbiologie. Wir werden davon berichten.

Sollte Ihr E-Mail-Programm dieses HTML-Format nicht einwandfrei darstellen, können Sie über den Link am Ende des Newsletters eine Nur-Text-Version abonnieren.

Termine

Keine News in dieser Ansicht.

Aktuelles

10. Dezember 2008
Die Nanotechnologie wird erwachsen

Rund vier Millionen Euro investiert die VolkswagenStiftung in die angewandte Nanotechnologie

zur Website ››

28. November 2008
31,2 Millionen Euro für Niedersachsens Forschung

30 Forschungsvorhaben in Niedersachsen unterstützt die VolkswagenStiftung im Rahmen des "Niedersächsischen Vorab"

zur Website ››

18. November 2008
Was macht uns Menschen zu Menschen?

Die VolkswagenStiftung fördert ein Kooperationsvorhaben zur Erforschung der Grundlagen menschlichen Sozialverhaltens mit 513.000 Euro.

zur Website ››

14. November 2008
Warum Placebos wirken können

Die VolkswagenStiftung fördert Forschung zum Placebo-Effekt mit rund 700.000 Euro

zur Website ››

12. November 2008
Bezahlbare Medikamente für Entwicklungsländer

VolkswagenStiftung unterstützt ein Projekt, das eine sozialverträgliche Patentpolitik für Medikamente auf den Weg bringen könnte

zur Website ››

29. Oktober 2008
Forschen für morgen

Neue Broschüre stellt herausragende Wissenschaftler mit spannenden Projekten im Niedersächsischen Vorab vor

zur Website ››

15. Oktober 2008
Sachverständigenrat für Integration und Migration

Am 15. Oktober haben acht deutsche Stiftungen einen "Sachverständigenrat für Integration und Migration" ins Leben gerufen.

zur Website ››

Und sonst:

60 Jahre Menschenrechte

Vor 60 Jahren, am 10. Dezember 1948, verabschiedeten die Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“, heißt es im ersten Absatz. Wie sehen Idee und Realität heute aus? Darüber diskutieren Wissenschaftler und Menschenrechtskämpfer am 10. und 11. Dezember in Harvard. Die zweitägige Konferenz zum Thema „Sixty Years of Human Rights“ wird veranstaltet vom Committee on Human Rights Studies der Harvard University und unterstützt von der VolkswagenStiftung.  

„Stresszeiten" von Wissenschaftlern entzerren

Was bedeutet es heute, als junger Mensch eine wissenschaftliche Karriere anzustreben? Wie sind die Aussichten, wo liegen Chancen und Risiken? – Ein Problem für junge Forscher seien die starren Altersgrenzen für die einzelnen Karrierephasen, hob Professorin Gesine Schwan bei einer Podiumsdiskussion über die Perspektiven des wissenschaftlichen Nachwuchses am 4. November in der Leibniz Universität Hannover hervor. „Der Hochleistungsbogen liegt zwischen 25 und 48 Jahren – aber warum sollte der Karrierehöhepunkt nicht erst oberhalb der 50 einsetzen?" fragte die ehemalige Präsidentin der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder und forderte nicht nur eine Entzerrung der „Stresszeiten" zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr, sondern auch mehr Raum für interdisziplinäres Arbeiten und bessere Möglichkeiten für Doppelkarrieren. Die Diskussionsrunde im Lichthof der Leibniz Universität Hannover bildete den Abschluss des Symposiums „Originell, interdisziplinär, grenzüberschreitend – wissenschaftliche Karriere oder akademische Sackgasse?", das die VolkswagenStiftung gemeinsam mit dem Gleichstellungsbüro der Leibniz Universität Hannover organisiert hatte und an dem rund 150 Interessierte teilnahmen. Die Tagung fand im Rahmen des „Novembers der WISSENschaf(f)t" in Hannover statt.

Nur echte Funde machen Gänsehaut

Ist ein Abguss, der nach dem Tod eines Künstlers von seinen Plastiken angefertigt wird, ein Original? Ist die Reproduktion, die statt einer empfindlichen Zeichnung ausgestellt wird, schon Betrug? Die Teilnehmer einer Podiumsdiskussion zum Thema „Original oder Fälschung?" im Sprengel Museum Hannover waren sich einig: Wer ein Museum besucht, hat ein Recht auf Originale – und auf die Aura ihrer Einmaligkeit, wie Dr. Harald Meller, Direktor des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt betonte: „Eine Gänsehaut bekomme ich nur von einem Original!" Die Diskussionsrunde fand im Rahmen des Symposiums „Original oder Fälschung? Vom Nutzen und Nachteil der Forschung in Museen" am 26. und 27. November statt, das als Teil des „November der WISSENschaf(f)t" von der VolkswagenStiftung in Kooperation mit dem Sprengel Museum Hannover und dem Landesmuseum Hannover organisiert wurde.