Forschung in Museen / Research in Museums
Bewilligungen / Grants 2011
3. Sammlungstagung
10.02.2012 - 11.02.2012 in Erlangen
Universität Erlangen-Nürnberg
Zentrale Universitätsverwaltung
Zentralkustodie der FAU Erlangen-Nürnberg
Udo Andraschke
Hugenottenplatz 1a
91054 Erlangen
Tel.: 09131 8520745
Fax: 09131 8526712
Homepage: http://www.sammlungen.uni-erlangen.de
Humboldt-Universität Berlin
Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik
Prof. Dr. Jochen Brüning
Unter den Linden 6
10099 Berlin
Tel.: 030 2093 2563
Fax: 030 2093 1961
Homepage: http://www.kulturtechnik.hu-berlin.de
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Sammlungen erhalten: Die Temperierung als Mittel der präventiven Konservierung in Museen - Eine Bewertung
Bewilligung: 21.11.2011 Laufzeit: 4 Jahre
Ein Arbeitsschwerpunkt der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen ist die Präventive Konservierung. Das nach dem damaligem technischen Stand entwickelte System, zielt auf das Beheizen der Sockelzone der Außenwände und wurde als energiesparende Lösung zur dauerhaften Konservierung von Gebäuden und Sammlungen maßgeblich von ihm in der Museumswelt eingeführt. Obwohl die Temperierung inzwischen europaweit im Einsatz ist, sind bis heute viele Fragen des empirisch entwickelten Systems nicht wissenschaftlich aufgearbeitet und beantwortet: Ist die Temperierung wirklich energieeffizienter und damit kostengünstiger im Unterhalt als andere Heizungsmethoden? Wie ist ihre Wirkung auf das Raumklima? Begünstigt das durch sie entstehende Raumklima tatsächlich dauerhaft die Präventive Konservierung der Bauten und der darin präsentierten bzw. gelagerten Artefakte und Sammlungen? Die Landesstelle, ebenso wie die von ihr betreuten Museen in Bayern, wollen Antworten auf diese Fragen erarbeiten, um eine Weiterentwicklung und Fortführung des Systems sinnvoll unterstützen zu können.
Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, München
Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen
Dr. Michael Henker
Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP)
Institutsteil Holzkirchen, Valley
Denkmalpflege und Präventive Konservierung
Leiter der Arbeitsgruppe
Dipl.-Restaurator Ralf Kilian
Technische Universität München
Fakultät für Architektur
Institut für Baugeschichte, Kunstgeschichte und
Restaurierung
Lehrstuhl für Restaurierung, Kunsttechnologie und
Konservierungswissenschaft
Dipl. Restaurator Professor Erwin Emmerling
Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP), Stuttgart
Prof. Dr.-Ing. Klaus Sedlbauer
Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, München
Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen
in Bayern
Dipl.-Restauratorin Susanne Frowein
Ansprechpartner:
Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, München
Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen
Dr. Michael Henker
Alter Hof 2
80331 München
Tel.: 089 210140 0
Fax: 089 210140 40
Homepage: http://www.museen-in-bayern.de
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Workshop: Digitale Archive materieller Kultur und deren Forschungspotenzial in transnationaler Perspektive am Beispiel von Aparai-Wayana-Sammlungen
19.01.2012 - 21.01.2012 in Universität Bonn
Universität Bonn
Philosophische Fakultät
Institut VII, Abt. Altamerikanistik
Prof. Dr. Karoline Noack
Oxfordstr. 15
53111 Bonn
Tel.: 0228 734414
Fax: 0228 734385
Homepage: http://www.iae.uni-bonn.de
Universität Potsdam
Philosophische Fakultät
Arbeitsstelle Kleine Fächer/Institut für Slavistik
Haus 11
Dr. Beatrix Hoffmann
Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam
Tel.: 0331 9771307
Fax: 0331 977701758
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Kick-off Meeting "Forschung in Museen"
16.10.2011 - 17.10.2011 in Hannover
Historisches Museum, Hannover
Dr. Thomas Schwark
Pferdestraße 6
30159 Hannover
Tel.: 0511 168 43052
Fax: 0511 168 42352
Homepage: http://www.hannover-museum.de
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Workshop: "The Future of Anthropology's Archival Knowledge: an International Reassessment (FAAKIR)"
09.05.2011 - 10.05.2011 in Leipzig
GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig
Staatliche Ethnographische Sammlungen
Sachsen
Dr. Claus Deimel
Postfach 10 09 55
04009 Leipzig
Tel.: 0341 9731 902
Fax: 0341 9731 909
Homepage: http://www.mvl-grassimuseum.de/
University of East Anglia, Norwich
Faculty of Arts and Humanities
Sainsbury Institute for Art
Dr. Daniel J. Rycroft
Norwich NR47TJ
GROSSBRITANNIEN
Tel.: 0044160359 2816
Fax: 00441603593642
Homepage: www.uea.ac.uk
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Videoarchiv. Die wissenschaftliche Erschließung und Präsentation der Videobestände des Ludwig Forum Aachen
Bewilligung: 04.11.2011 Laufzeit: 4 Jahre
Im Zuge einer sich wandelnden kulturellen Realität konstituierten sich gegen Ende der 60er Jahre ephemere Kunstformen wie Video, Film und Performance zu gängigen ästhetischen Ausdrucksformen. Die Stadt Aachen entwickelte sich bereits früh zu einem kulturell bedeutenden Standort für die Entfaltung aktueller künstlerischer Tendenzen, die besonders durch die geografische Grenzlage und die Nähe zu Köln und Düsseldorf befruchtet wurden. Das Ludwig Forum nutzte diesen Nährboden und trug seinerseits wesentlich zu Etablierung neuer zeitgenössischer Kunstformen bei, indem es sich bereits zu Beginn der 70er Jahre den neuen Medien öffnete. Das Videoarchiv des Ludwig Forum legt Zeugnis über die künsterlisch besonders bedeutende Phase der 60er und 70er Jahre ab und bildet somit einen wesentlichen Bestandteil des kulturellen Gedächtnisses dieser Zeit. Eine Besonderheit der Videosammlung ist die Vielzahl von Arbeiten, die auf die Wechselbeziehung zwischen Video-, Performance- und Konzeptkunst verweisen. Die internationale Ausrichtung wird ergänzt durch einen Schwerpunkt von Arbeiten belgischer Künstler. Mit dem Bewusstsein des außergewöhnlichen Wertes dieser Sammlung nimmt sich das Ludwig Forum der Bewahrung, Zugänglichkeit und wissenschaftlichen Erschließung dieses Gedächtnisraumes an.
Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen
Dr. Brigitte Franzen
Jülicher Straße 97 - 109
52062 Aachen
Tel.: 0241 1807 100
Fax: 0241 1807 101
Homepage: www.ludwigforum.de
Universität Köln
Philosophische Fakultät
Kunsthistorisches Institut
Abteilung Allgemeine Kunstgeschichte
Prof. Dr. Ursula Frohne
Albertus-Magnus-Platz
50923 Köln
Tel.: 0221 479 3510
Fax: 0221 470 5044
Homepage: http://www.uni-koeln.de/phil-fak/khi/mitarbeiter.html
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Russische Museen im Zweiten Weltkrieg
Bewilligung: 11.07.2011 Laufzeit: 2 Jahre 6 Monate
Die russischen Museen verzeichneten im Zweiten Weltkrieg hohe Verluste. Bis heute jedoch sind die Geschichte der Museen und das Schicksal ihrer Sammlungen im Krieg nur in Ansätzen erforscht. Es kann keine wissenschaftlich gestützte Auskunft darüber gegeben werden, wie sich die Höhe der russischen Kulturverluste erklärt. Offensichtlich klaffen die Zahlen deutscher Beschlagnahmungslisten und russischer Verlustmeldungen weit auseinander. Über das Ausmaß der Zerstörungen und "wilden" Plünderungen können bislang nur vage Schätzungen angestellt werden. Diese Forschungslücke soll das vorliegende Projekt in Teilen schließen. Deutsche, russische und westalliierte sowie primär amerikanische Archivbestände sollen komplementär ausgewertet werden. Ziel ist es, in Fallstudien zu den Museumstädten von Novgorod und Pskov sowie zu den Zarenschlössern um St. Petersburg einen Beitrag zur Geschichte der Kultur im Krieg aus der musealen Perspektive zu leisten. In den Untersuchungszeitraum (1941-1950) werden über die Zäsur von 1945 hinaus auch die unmittelbaren Nachkriegsjahre einbezogen, um eine erste Bearbeitung der Schäden mit in den Blick zu nehmen. Die parallele Untersuchung unterschiedlicher Museumsorte erlaubt es, Bezüge herzustellen und Vergleiche zu ziehen, um Gemeinsamkeiten oder Differenzierungen zu notieren.
Geschäftsstelle des Deutsch-Russischen
Museumsdialogs
Kulturstiftung der Länder, Berlin
Dr. Britta Kaiser-Schuster
Lützowplatz 9
10785 Berlin
Tel.: +49 30 893635 31
Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Berlin
Hauptverwaltung
Präsident
Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Hermann Parzinger
Von-der-Heydt-Straße 16 - 18
10785 Berlin
Tel.: 030 266411400
Fax: 030 266411405
Homepage: http://www.preussischer-kulturbesitz.de
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Functional morphology of stem group amniotes from the Lower Permian: A contribution to the understanding of the evolutionary changes of the locomotor system during the transition from non-amniote Paleozoic tetrapods to amniotes
Bewilligung: 08.07.2011 Laufzeit: 2 Jahre
Die Amniota sind eine erfolgreiche Großgruppe der Landwirbeltiere, welche neben Säugetieren und Vögeln auch Echsen, Schlangen und Krokodile umfasst. Das Museum der Natur in Gotha beherbergt außergewöhnlich gut erhaltene Stammgruppenvertreter der Amniota. Diese rund 295 Millionen Jahre alten Fossilien wurden an der Fundstelle Bromacker in der Nähe Gothas geborgen, der ältesten bekannten, strikt terrestrischen Wirbeltierfundstelle. Die Wirbeltiersammlung beinhaltet unter anderem Holotypen von Fossilien, die Einsichten in die Evolution moderner, terrestrischer Wirbeltierökosysteme erlauben. Darüber hinaus beherbergt das Museum Hunderte Platten mit fossilisierten Wirbeltierfußspuren. Aufgrund der Vollständigkeit und Qualität der Erhaltung sowohl der fossilen Skelette als auch der Fußspuren konnten zwei Ichniotherium-Arten eindeutig ihren Erzeugern zugeordnet werden. Dies ist die weltweit älteste gesicherte Verbindung zwischen einem Spurenerzeuger und seiner Fußspur. In dem Projekt wird moderne evolutionsbiologische Forschung mit klassischer Museumsarbeit kombiniert. Zunächst werden Mikrofocus CT-Scans genutzt, um die Fossilien virtuell dreidimensional zu rekonstruieren. Dann wird die Information genutzt, um die funktionelle Morphologie und die Biomechanik der Fortbewegung der permischen Fossilien zu erforschen.
Universität Jena
Biologisch-Pharmazeutische Fakultät
Institut für Spezielle Zoologie und
Evolutionsbiologie mit Phyletischem Museum
Prof. Dr. Martin S. Fischer
Universität Jena
Institut für Spezielle Zoologie und
Evolutionsbiologie mit Phyletischem Museum
Dr. John Nyakatura
Universität Jena
Institut für Spezielle Zoologie und
Evolutionsbiologie mit Phyletischem Museum
Dr. Nadja Schilling
Stiftung Schloß Friedenstein Gotha
Museum der Natur
Dr. Thomas Martens
Ansprechpartner:
Universität Jena
Biologisch-Pharmazeutische Fakultät
Institut für Spezielle Zoologie und
Evolutionsbiologie mit Phyletischem Museum
Prof. Dr. Martin S. Fischer
Erbertstraße 1
07743 Jena
Tel.: 03641 949140
Fax: 03641 949142
Homepage: http://www.uni-jena.de/szeb.html
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Die Künstlerkolonie und der Künstlerort Ahrenshoop als Teil der Moderne vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart
Bewilligung: 08.07.2011 Laufzeit: 3 Jahre
In Ahrenshoop, der ehemaligen Künstlerkolonie an der Ostsee, entsteht ab 2011 nach Plänen des Berliner Büros Staab-Architekten das Kunstmuseum Ahrenshoop. Das Haus, das im Frühjahr 2013 eröffnet werden soll, wird Heimstatt der zur Zeit im Aufbau befindlichen Kunst-Sammlung, die mit repräsentativen Werken die wechselvolle, über 120-jährige Geschichte des Künstlerortes und der mit ihm zusammenhängenden Kunstlandschaft auf der Halbinsel Fischland-Darß sowie den Inseln Hiddensee, Rügen und Usedom widerspiegelt. Die beständige Attraktion, die diese Gegend zu allen Zeiten und während unterschiedlicher politischer Systeme auf Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland ausübte, fand ihren Ausdruck in Werken größter stilistischer Bandbreite. Diese gilt es zu sammeln, zu bewahren, wissenschaftlich zu erforschen und in vielfältigen Ausstellungen öffentlich zu vermitteln. Die kontinuierlich auszubauende Sammlung repräsentiert weit über einen nur lokalen oder regionalen Kontext hinaus einen Teil deutsch-deutscher Kunstgeschichte von der Gründerzeit bis heute, der hinsichtlich der für die Ostseeregion relevanten Künstler und künstlerischen Bewegungen erst in Ansätzen erschlossen ist.
Freie Universität Berlin
FB Geschichts- und Kulturwissenschaften
Kunsthistorisches Institut
Prof. Dr. Klaus Krüger
Koserstraße 20
14195 Berlin
Tel.: 030 838 53865
Fax: 030 838 53810
Homepage: http://www.geschkult.fu-berlin.de/e/khi/mitarbeiter-gaeste/professoren/krueger/krueger_vita/index.html
Stiftung Kunstmuseum Ahrenshoop
Projektbüro Kunstmuseum Ahrenshoop
Vorstand
Guenter Roese
Dorfstr. 47 g
18347 Ostseebad Ahrenshoop
Tel.: 038220 679660
Homepage: http://www.kunstmuseum-ahrenshoop.de
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Zwischen Wikingern und Hanse - Kontinuität und Wandel des zentralen Umschlagplatzes Haithabu/Schleswig im 11. Jahrhundert
Bewilligung: 08.07.2011 Laufzeit: 3 Jahre
Das Archäologische Landesmuseum in Schleswig beherbergt die Hinterlassenschaften zweier am inneren Ende der Schlei nahe beieinander liegender historischer Stätten mit europäischer Bedeutung: Haithabu (Bestand 8.- Mitte des 11. Jhdt.), und Schleswig, (Entwicklung in der 2. Hälfte des 11. Jhdt.). An beiden Orten existierten im frühen bzw. hohen Mittelalter die zentralen Kommunikationsknoten und Warenumschlagplätze Nordeuropas mit den jeweils größten Häfen ihrer Zeit. Die dadurch erwiesene, Nordeuropa umspannende Bedeutung der inneren Schlei als Tor zwischen Nord- und Ostsee, als Umschlagplatz zwischen Ost- und Westeuropa hat das Ende der Wikingerzeit in der Mitte des 11. Jhdt. und damit einen gravierenden Bruch in der politischen Landschaft sowie der Wirtschafts- und Infrastruktur überdauert. Die Erforschung des Übergangs von Haithabu nach Schleswig ist deshalb geeignet, die Abgrenzung von Wikingerzeit und Mittelalter in der archäologischen und historischen Forschung zu überwinden. Die gemeinsame Bearbeitung im Rahmen eines Kooperationsprojektes unter Einbindung archäometallurgischer und chemischer Analysen ist somit ein Schlüssel zum Verständnis nordeuropäischer Kommunikations- und Distributionsnetze am Vorabend der Hanse.
Archäologisches Landesmuseum in der
Stiftung Schleswig-Holsteinische Landes-
museen Schloss Gottorf, Schleswig
Archäologisches Landesmuseum
Schloss Gottorf
Dr. Ralf Bleile
Schlossinsel
24837 Schleswig
Tel.: 04621 813 302
Fax: 04621 813 535
Homepage: http://www.schloss-gottorf.de
Universität Kiel
Philosophische Fakultät
Institut für Ur- und Frühgeschichte
Prof. Dr. Ulrich Müller
Postfach
24098 Kiel
Tel.: 0431 8803655
Fax: 0431 880 7300
Homepage: http://www.ufg.uni-kiel.de/
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'Naturgetreue Objekte' im Spannungsfeld zeitgenössischer medizinischer Wissenschaft und Repräsentationsformen
Bewilligung: 08.07.2011 Laufzeit: 3 Jahre 9 Monate
Das Vorhaben sieht eine medizin- u. kulturhistorische Kontextualisierung der aus 598 dermatologischen Wachsmoulagen bestehenden Sammlung des Medizinhistorischen Museums am UKE vor. Dabei sollen medizinische, wissenschaftliche, kulturelle, soziale, politische u. künstlerische Kontexte aus verschiedenen Perspektiven entdeckt u. bis zu einem gewissen Grade erhellt werden. Die Untersuchung soll sich im Spannungsfeld des Dreiecks Arzt-Mouleur-Moulage bewegen. Thematisch und methodisch gliedert sich das Vorhaben in drei zusammenhängende Untersuchungsbereiche: 1. Rekonstruktion der Überlieferungsgeschichte der Hamburger Moulagensammlung. 2. Kontextualisierung-Repräsentation-Ästhetik: Moulagen der Hamburger Sammlung, die Hautsymptome der beiden Krankheiten Syphilis und Tuberkulose zeigen. 3. Berufsfeld der/des Moulagenbildners/in, aus sozial- u. wirtschaftshistorischer Perspektive betrachtet. Dabei werden die Einzelbiographien ausgewählter Moulagenbildner/innen verschiedener Sammlungen nachgezeichnet, um etwa Aussagen über Ausbildung, soziale Herkunft oder politisch-ideologische Einstellung treffen zu können.
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Medizinische Fakultät
Institut für Geschichte und Ethik der Medizin
Prof. Dr. Heinz-Peter Schmiedebach
Martinistraße 52
20246 Hamburg
Tel.: 040 7410 52004
Fax: 040 7410 52462
Homepage: http://www.uke.uni-hamburg.de/institute/geschichte-medizin/index_10120.php
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Radiokunst: Zur Entwicklung eines Mediums zwischen Ästhetik und sozio-kultureller Wirkungsgeschichte
Bewilligung: 08.07.2011 Laufzeit: 3 Jahre
Das Digitale Radiokunst Archiv (DRA) des Studienzentrums für Künstlerpublikationen/Weserburg stellt international den einzigen größeren Bestand an Radiokunst von Künstlern aus ganz Europa, Amerika und Australien dar. Es umfasst bisher nicht zugängliche und unerforschte akustische Kunstwerke. Da die Werke in den Archiven der Sender nur sehr eingeschränkt oder tendenziell gar nicht zugänglich und als Teil des Kulturgutes damit in der gesellschaftlichen Wahrnehmung weitgehend "inexistent" sind, hat sich weder die kunstwissenschaftliche noch die medienwissenschaftliche Forschung bisher den radiophonen Kunstwerken in einer systematischen Studie gewidmet. Welche Paradigmen und Parameter führten spätestens seit den 1960er Jahren international zur Entstehung und Entwicklung einer Kunst mit elektronischen Kommunikationsmedien? Drei Fragestellungen und Projektbereiche leiten sich hieraus für die Untersuchung ab: 1. Zum Einfluss der Technologien auf die Radiokunst, 2. Zum institutionellen Kontext der Radiokunst und seinen Machtstrukturen, und 3. Zur Vermittlung von Radiokunst. Als Forschungsziele sollen insbesondere neue Erkenntnisse darüber gewonnen werden, wie die Radiokunst in die Kunst und Mediengeschichte einzubinden ist und wie sie für die Öffentlichkeit aufbereitet und vermittelt werden kann.
Universität Bremen
Fachbereich 9 - Kulturwissenschaften
Institut für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik
Prof. Dr. Maria Peters
Weserburg
Museum für moderne Kunst, Bremen
Studienzentrum für Künstlerpublikationen
Museum Weserburg
Dr. Anne Thurmann-Jajes
Universität Köln
Philosophische Fakultät
Kunsthistorisches Institut
Abteilung Allgemeine Kunstgeschichte
Prof. Dr. Ursula Frohne
Ansprechpartner:
Universität Bremen
Fachbereich 9 - Kulturwissenschaften
Institut für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik
Prof. Dr. Maria Peters
Enrique-Schmidt-Straße
28359 Bremen
Tel.: 0421 218 67730
Fax: 0421 218 7275
Homepage: http://www.kunst.uni-bremen.de/personal/professorinnen-professoren.html?tx_jshuniversity_pi2%5BshowUid%5D=161&cHash=05de026472
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Das Europasaurus-Projekt: Die oberjurassische Inselfauna von Oker, Niedersachsen
Bewilligung: 08.07.2011 Laufzeit: 4 Jahre
Der marine Oberjura (Kimmeridge) des Langenbergs bei Oker ist derzeit eine der wichtigsten mesozoischen Fundstellen für fossile Wirbeltiere in Europa. Die Funde aus den Schichten 93 und 73 des Profils repräsentieren die Reste landbewohnender Wirbeltiere, die von einer nahen Paläo-Insel eingetragen wurden. Die spektakulärsten Funde gehören zu diversen Altersstufen von zwei Morphotypen des kleinwüchsigen Dinosauriers Europasaurus holgeri. Dieser gehört zu den sauropoden Dinosauriern, eigentlich den größten Landtieren, die je die Erde bewohnt haben. Europasaurus stellt jedoch eine Zwergform dar, die sich auf der Paläo-Insel entwickeln konnte. Die wissenschaftlichen Ziele des Projektes sind: 1) die detaillierte Erfassung der Sedimentologie mit modernen mikrofaziellen Methoden sowie die Aufklärung der Taphonomie dieser einzigartigen Fundstelle, 2) die Erforschung der Paläoökologie der inselbewohnenden Fauna, 3) die Aufklärung der paläobiogeographischen und ökologischen Hintergründe der Inselverzwergung bei Dinosauriern. Die praktische Arbeit umfasst: 1) die Präparation von ca. 3000 Knochen, die nach Sprengungen als Lesefunde bereits geborgen sind, 2) die 1. wissenschaftliche Grabung in den fossilreichsten Schichten, 3) die Bergung und Präparation neuer Funde im Zuge des laufenden Abbaus im Steinbruch.
Niedersächsisches Landesmuseum
Hannover
Fachbereich Naturkunde
Dr. Oliver Wings
Niedersächsisches Landesmuseum
Hannover
Naturkunde
Dr. Annette Richter
Universität Bonn
Steinmann-Institut für Geologie,
Mineralogie und Paläontologie
Prof. Dr. Martin Sander
Staatliches Naturhistorisches Museum
Braunschweig
Prof. Dr. Ulrich Joger
Niedersächsisches Landesmuseum
Hannover
Naturkunde
Dr. Annette Richter
Ansprechpartner:
Niedersächsisches Landesmuseum
Hannover
Fachbereich Naturkunde
Dr. Oliver Wings
Willy-Brandt-Allee 5
30169 Hannover
Homepage: http://www.nlmh.de
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Spielräume. Szenenbilder und -bildner in der Filmstadt Babelsberg
Bewilligung: 29.03.2011 Laufzeit: 4 Jahre
Im Gegensatz zu einem lange Zeit herrschenden Desinteresse macht sich in den letzten Jahren eine zunehmende Beachtung der mittlerweile historischen ostdeutschen Filmproduktion bemerkbar. Ein bedeutender Schatz dieser Produktion liegt im Filmmuseum Potsdam. Dieser soll im Rahmen des Projektes geborgen und erforscht werden. Ziel dabei ist es, die Filmszenographie der DEFA und ihres UFA-Vorläufers dazu zu nutzen, einen exemplarischen Vorstoß zur Klärung der Konstruktion vordigitaler narrativer Bildsequenzen im Film zu leisten und diese Ergebnisse in die museale Vermittlung von Filmgeschichte einzubetten. Die Untersuchung ist historisch und strukturell angelegt. Sie begreift die Szenographie als wesentlichen Akteur im Bildgeschehen des Films und widmet sich mit bildwissenschaftlichem Instrumentarium und Erkenntnisinteresse dem komplexen Wechselspiel zwischen den Bildwelten graphisch-autonomer Entwürfe, produktionstechnisch eingebundener Zeichnungen und Modelle und den vom bewegten Blick der Kamera erfassten Bildräumen, wie sie im Film umgesetzt wurden. Dabei will das Projekt zu einer Neubestimmung des Verhältnisses von Kunst- und Filmgeschichte beitragen.
Humboldt-Universität Berlin
Philosophische Fakultät III
Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Priv.-Doz. Dr. Annette Dorgerloh
Unter den Linden 6
10099 Berlin
Tel.: 030 2093 4288
Fax: 030 2093 4209
Homepage: http://www.kunstgeschichte.hu-berlin.de/mitarbeiterinnen/privatdozentinnen/dr-annette-dorgerloh
Filmmuseum Potsdam
Direktorin
Dr. Bärbel Dalichow
Breite Str. 1 a
14467 Potsdam
Tel.: 0331 27181 11
Fax: 0331 27181 26
Homepage: http://www.filmmuseum-potsdam.de/
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Neue Heimatmuseen als Institutionen der Wissenschaftsproduktion
Bewilligung: 10.03.2011 Laufzeit: 3 Jahre
Im Mittelpunkt des Forschungsvorhabens steht die Untersuchung der spezifischen Arten von Wissensproduktion, die für Heimatmuseen charakteristisch sind. Von besonderem Interesse sind dabei die Art, der Zeitpunkt und die Intention der Wissensproduktion und die damit verbundenen Formen und Prozesse der Sammlungsbildung. In Form einer partizipativen Begleitforschung wird der Projektprozess allen Beteiligten transparent gemacht, wodurch Austauschprozesse zwischen Theorie und musealer Praxis angestoßen werden sollen, die zu einer Reflexion und Weiterentwicklung der Forschung in und über Heimatmuseen führen. Darüber hinaus behandelt das Projekt Fragen nach der Überprüfbarkeit von Qualität musealer Arbeit an Heimatmuseen, die zunehmend auch von Seiten der kleinen Museen gestellt werden. Konkretes Forschungsziel ist die Ermittlung und Untersuchung von für die Neuen Heimatmuseen spezifischen Objektkonvoluten und damit verbundenen Präsentationsformen, über die Aussagen zu Natur/Region/Heimat, Gender und Ethnizität implizit und explizit vermittelt werden. Auf Basis dieser Analyse soll eine Handreichung erarbeitet werden, durch die kleine Heimatmuseen erstmals ein Instrumentarium zur qualitativen Selbstevaluation und zur Reflexion eigener Präsentationsformen erhalten.
Universität Oldenburg
Kulturwissenschaftliches Institut
Seminar für Materielle und Visuelle Kultur
Prof. Dr. Karen Ellwanger
Postfach
26111 Oldenburg
Tel.: 0441 798 2141
Homepage: http://www.uni-oldenburg.de/textil/8334.html
Handwerksmuseum Ovelgönne
Museum für Handwerk und Gestaltung
Gabriele Speckels
Breite Str. 27
26939 Ovelgönne
Tel.: 04733 8517
Fax: 04401 704829
Homepage: http://www.handwerksmuseum-ovelgoenne.de/
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Symposium "Selbstorganisation und Förderung von wissenschaftlichen Sammlungen. Die Empfehlung des Wissenschaftsrates"
01.04.2011 - 03.04.2011 in Jena
Universität Jena
Biologisch-Pharmazeutische Fakultät
Institut für Spezielle Zoologie und
Evolutionsbiologie mit Phyletischem Museum
Prof. Dr. Martin S. Fischer
Humboldt-Universität Berlin
Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik
Prof. Dr. Jochen Brüning
Universität Erlangen-Nürnberg
Zentralinstitut für Angewandte Ethik
und Wissenschaftskommunikation
Prof. Dr. Philipp Balsinger
Ansprechpartner:
Universität Jena
Biologisch-Pharmazeutische Fakultät
Institut für Spezielle Zoologie und
Evolutionsbiologie mit Phyletischem Museum
Prof. Dr. Martin S. Fischer
Erbertstraße 1
07743 Jena
Tel.: 03641 949140
Fax: 03641 949142
Homepage: http://www.uni-jena.de/szeb.html
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Biogeography of the land molluscs of the Caucasus region
Bewilligung: 01.03.2011 Laufzeit: 3 Jahre
The Caucasian region is one of the most important biodiversity hotspots worldwide. About 330 land mollusc species, of which approximately 75% are endemic, are known from this region (defined here as including the Russian part of the Caucasus, Georgia, Armenia and Azerbaijan). It is planned to survey the land mollusc fauna of the Caucasian countries based on a catalogue of the material of the most important collections. A check-list and an atlas of the distribution of all species of the Caucasian region shall be produced. The distribution data will be used for analyses of biogeographic patterns like nestedness and biogeographic elements. These biogeographic patterns will help to identify barriers causing vicariance, dispersal routes and Pleistocene refugia. Further details of the origin and the history of the Caucasus fauna will be elucidated by phylogenetic and phylogeographic analyses of example snail groups. The distribution data will also be used to assess to what extent existing nature reserves are sufficient to conserve the molluscan diversity of the Caucasus region and where additional reserves would be necessary to this end.
Universität Hamburg
Zoologisches Museum
Priv.-Doz. Dr. Bernhard Hausdorf
Martin-Luther-King-Platz 3
20146 Hamburg
Tel.: 040 428 38 2284
Fax: 040 428 38 3937
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Informationen
zu dieser Initiative:
Bislang geförderte Projekte:
Bewilligungen 2012
Bewilligungen 2011
Bewilligungen 2010
Bewilligungen 2009
allgemein: