Forschung in Museen

im März 2014 wird über mögliche weitere Ausschreibungen entschieden
Fragmente römischer Großbronzen im Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg in Rastatt (Foto: Martin Neumann).

Die Förderinitiative "Forschung in Museen“ richtet sich an mittlere und kleine Museen unterschiedlicher thematischer Ausrichtung, die Forschungsarbeiten zu ihren Sammlungen betreiben möchten.

Ziel der Initiative

Zu den klassischen Museumsaufgaben gehören das Sammeln, Bewahren, Erforschen und Vermitteln von Kulturgut, wobei in den letzten Jahren der Ausstellungs- und Eventbereich zunehmend in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt ist. Doch nur durch die Erforschung ihrer Sammlungen können Museen langfristig wissenschaftlich fundierte Ausstellungen konzipieren und dadurch ihrem wissenschaftlichen Vermittlungsauftrag gerecht werden. Daher ist das übergreifende Ziel dieser Förderinitiative die Stärkung von Museen als Forschungsinstitutionen.

Förderangebot

Das Förderangebot richtet sich an mittlere und kleine Museen unterschiedlicher thematischer Ausrichtung. In ihrem Fokus steht dabei die an Sammlungen orientierte Forschung.

Die Projekte sind als Kooperationen zwischen Museen und universitären oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu konzipieren und sollen maßgeblich vom wissenschaftlichen Nachwuchs getragen sein. Zudem ist die Vernetzung verschiedener Museen miteinander erwünscht. Zu diesem Zweck können Museen auch unabhängig von konkreten Projekten bei der Durchführung von Workshops unterstützt werden. Darüber hinaus können Einzelvorhaben zur sammlungsbezogenen Forschung von Postdocs gefördert werden.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich unter Information zur Antragstellung (pdf). Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Hintergrund

Die Förderinitiative "Forschung in Museen“ wurde im Jahr 2008 eingerichtet.