Gruppenbild; Statussymposium vom 14. bis 16. März 2007 in Heidelberg

Neue konzeptionelle Ansätze zur Modellierung und Simulation komplexer Systeme

Nächste Stichtage: 1. Juli 2010 („Extremereignisse“, ausschließlich aufgeforderte Anträge) und 15. Oktober 2010 (Fellowships)

Diese Initiative möchte das Interesse auf die Theorie komplexer Systeme lenken und auf die Entwicklung neuer Methoden, die zu einem besseren Verständnis solcher komplexen Systeme führen. Theoretiker aus unterschiedlichen Disziplinen sind angesprochen, ihre Erkenntnisse zusammenzuführen und komplementäre Ansätze zu verknüpfen.

Zurzeit bietet die Initiative folgende Komponenten:

Fellowships "Computational Sciences"
Herausragend qualifizierte Nachwuchswissenschaftler können für ein selbst konzipiertes Projekt ihre eigene Stelle beantragen und damit an ein Institut wechseln, das das ideale Forschungsumfeld für die geplanten Arbeiten bietet.

Forschungsvorhaben
Forschungsprojekte werden im Rahmen von wechselnden, interdisziplinär angelegten, thematischen Ausschreibungen gefördert. Aktuell läuft die zweistufige Begutachtung zur dritten Ausschreibung "Extremereignisse: Modellierung Analyse und Vorhersage".  Zu dieser wie auch zu den beiden früheren Ausschreibungen werden keine neuen Projektideen mehr entgegen genommen. Statussymposien finden dazu weiterhin statt, so kürzlich zur "Computersimulation molekularer und zellulärer Biosysteme sowie komplexer weicher Materie" und zu "Komplexe Netzwerke als fächerübergreifendes Phänomen".

Weiterhin werden Symposien und Sommerschulen, zusätzliche Freisemester und ausgewählte Vorhaben zu den formalen Grundlagen von Komplexität unterstützt.

Die Details zur inhaltlichen Ausrichtung des Angebots, die Fördermöglichkeiten im Einzelnen und Informationen zur Antragstellung finden Sie in den nebenstehenden Merkblättern.

Geschichten aus der Förderung

Ein Computerbildschirm mit Auswertungsdiagrammen zu Messreihen.

Globalisierung beschränkt sich nicht auf Dienstleistungen und Waren; zusammen mit dem Menschen legen auch Pflanzen, Tiere und Krankheitserreger große Strecken in kurzer Zeit zurück. In einem Bericht über Computersimulationen als Forschungsinstrument stellen wir drei Projekte vor, die Folgen des internationalen Personen- und Warenverkehrs berechenbarer machen wollen.

Ulf Hensen und die Postdocs Ulrich Zachariae und Nicole Doelker: Das Team von Professor Dr. Grubmüller, Göttingen.

Das Verhalten vieler biologischer Systeme und von weicher Materie lässt sich mit herkömmlichen Verfahren nicht optimal am Computer simulieren. Gleich mehrere spannende Vorhaben, die diese Lücke schließen möchten, werden in einem Bericht aus den Impulsen 2008 vorgestellt.

Kontakt

Foto von Ulrike Bischler
Dr. Ulrike Bischler Work Telefon+49 (0)511 8381-350 Fax Telefon+49 (0)511 8381-4350
VolkswagenStiftung
Schriftgröße Schrift zurücksetzenSchrift größerSchrift ganz groß
© VolkswagenStiftung  2010
VolkswagenStiftung Kastanienallee 35 Hannover 30559 Germany 51.124213 10.546875