Wissenschaft - Öffentlichkeit - Gesellschaft / Science, the Public, and Society

Bewilligungen / Grants 2009

 

CULTURA - die studentische Presseagentur an der Universität Paderborn

Bewilligung: 24.08.2009  Laufzeit:  2 Jahre

Das UNESCO-Kulturerbe zieht wie z. B. im Fall der Dresdener Waldschlösschenbrücke in besonderer Weise die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich. Der "Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO" an der Universität Paderborn stellt sich diesen Erwartungen der Öffentlichkeit an die Wissenschaft und richtet eine studentische Presseagentur ein. Diese Presseagentur hat das Ziel, journalistisch interessierte Studierende in die Vermittlung der kulturwissenschaftlichen Forschung einzubinden. Die Studierenden sind somit nicht nur Bildungsempfänger, sondern schon während ihres Studiums unter fachwissenschaftlicher Anleitung mit der Vermittlung von Wissenschaft befasst, nämlich mit der journalistischen Vermittlung von Wissenschaft an die Öffentlichkeit. Anliegen ist es aber auch, als Wissenschaftler über die studentische Presseagentur mit der Öffentlichkeit im Dialog zu bleiben und Stimmungen und Meinungen aufzunehmen, um sie in die Forschung am Lehrstuhl mit einbinden zu können.

Universität Paderborn
Fakultät für Kulturwissenschaften
Historisches Institut
Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles
Kulturerbe UNESCO
Prof. Dr. Eva-Maria Seng
Postfach
33095 Paderborn
Tel.: 05251 60 5488
Fax: 05251 60 5461
Homepage: http://www.uni-paderborn.de/kulturerbe

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Kommunikationsforum "Global Young Faculty"

Bewilligung: 29.07.2009  Laufzeit:  1 Jahr  5 Monate

Kulturwissenschaftliches Institut, Essen
KWI
Renate Duckat
Goethestr. 31
45128 Essen
Tel.: 0201 7204 226
Fax: 0201 7204 111
Homepage: http://www.kwi-nrw.de/home/profil-rduckat.html

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Untersuchung des Wissensaustausches zwischen Wissenschaftlern und zivilgesellschaftlichen sowie staatlichen Akteuren

Bewilligung: 06.07.2009  Laufzeit:  3 Jahre

Das Verhältnis von Wissenschaft und Öffentlichkeit wird besonders bei Forschungsprojekten mit Interventionszielen problematisch und interessant. Professor Wilhelm Heitmeyer und seine Mitarbeiter untersuchen mit dem Forschungsprojekt "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und die Akteure städtischer Öffentlichkeit" in den Städten Anklam, Wernigerode und Neubrandenburg unterschiedliche Konstellationen des öffentlichen Umgangs mit dem Phänomen der Menschenfeindlichkeit und bieten sich den öffentlichen Institutionen und Ämtern als Ratgeber an. Möglicherweise werden die Forschungsergebnisse und die Hilfestellung der Wissenschaftler aber in unterschiedlicher und verschiedener Weise aufgenommen, vielleicht begegnet man auch Kommunikationsschwierigkeiten oder sogar Vorbehalten. Das nun bewilligte Projekt untersucht daher in verschiedenen Interviews und teilnehmenden Beobachtungen das Zusammenspiel zwischen Wissenschaft und zivilgesellschaftlichen bzw. staatlichen Akteuren. Dabei geht es um das "Übersetzen" zwischen den beiden Dialogpartnern und den Ertrag, den beide Seiten aus der Kooperation ziehen können. Letztlich geht es um die Frage, wie Konflikt- und Gewaltforschung in der Gesellschaft vermittelt werden und zur praktischen Anwendung kommen können.

Universität Bielefeld
Institut für interdisziplinäre
Konflikt- und Gewaltforschung (IKG)
Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer
Postfach 10 01 31
33501 Bielefeld
Tel.: 0521 106 3164
Fax: 0521 106 6415
Homepage: http://www.uni-bielefeld.de/ikg/personen/wilhelm_heitmeyer.html

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The Manifold Relationships between Science and News Media: A Comparative Analysis of Research Fields from the Natural Sciences, the Social Sciences and the Humanities

Bewilligung: 06.04.2009  Laufzeit:  3 Jahre

Das Vorhaben wurde am 16.03.2011 von Münster nach Mannheim umgesetzt.

Das Projekt geht der Frage nach, ob die pauschalisierende Rede von der "Medialisierung der Wissenschaft" allgemein zutreffend ist. Diese sei kein genereller Trend - so die These -, sondern ein hochgradig selektiver Prozess. Dazu werden die Wissenschaftler 15 Forschungsgebiete aus den Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften untersuchen, die eine große Bandbreite an Beziehungsformen von Wissenschaft und Journalismus repräsentieren. Ein Modell der Wechselwirkungen wird entwickelt und empirisch überprüft. Dabei werden sowohl Forscher als auch PR-Referenten und Wissenschaftsjournalisten befragt sowie die Medienberichterstattung und PR-Mitteilungen zu den untersuchten Forschungsgebieten analysiert. Die Forschungsergebnisse können sich sowohl für Wissenschaftler als auch für Journalisten nützlich erweisen, räumen sie doch mit pauschalisierten Aussagen über "das" Verhältnis von Wissenschaft und Journalismus auf.

Universität Mannheim
Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft
Prof. Dr. Matthias Kohring

Freie Universität Berlin
Institut für Publizistik- und
Kommunikationswissenschaft
Prof. Dr. Alexander Görke

Universität Münster
Institut für Kommunikationswissenschaft
Prof. Dr. Frank Marcinkowski

Forschungszentrum Jülich GmbH
Institut für Neurowissenschaften und Medizin 8:
Ethik in den Neurowissenschaften (INM-8)
Prof. Dr. Hans Peter Peters

Ansprechpartner:
Universität Mannheim
Seminar für Medien- und
Kommunikationswissenschaft
Prof. Dr. Matthias Kohring
Rheinvorlandstr. 5
68159 Mannheim
Tel.: 0621 181 1293
Fax: 0621 181 1399

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Improving the Media Relations of Social Science Research: The Case of the Violent Video Games Debate

Bewilligung:  06.04.2009  Laufzeit:  3 Jahre

Das Vorhaben wurde am 16.12.2010 von Mainz nach Hannover umgesetzt.

Sozialwissenschaftliche Forschungen haben es schwer, die breite Öffentlichkeit zu erreichen. Oft sind die Studien zu komplex, die Erwartungen von Journalisten, Politikern und auch von der Öffentlichkeit einseitig. Ein gutes Beispiel dafür ist die Forschung zu gewaltverherrlichenden Videospielen. Während sich die Wissenschaftler überwiegend auf schwache Manifestationen von Gewaltbereitschaft konzentrieren, nehmen Medien und Öffentlichkeit vor allem extreme Ereignisse wie das Schulmassaker in Winnenden wahr. Ausgehend von diesen Diskrepanzen untersuchen die Kommunikationswissenschaftler das Verhältnis zwischen Sozialwissenschaften und Medien und wollen auch neue Wege der Interaktion mit der Öffentlichkeit ausprobieren. Kern des Projekts ist eine Studie, die die öffentliche Wahrnehmung sozialwissenschaftlicher Forschungsresultate zu "Killerspielen" ermittelt - im Vergleich zwischen Deutschland und den USA. Dazu soll die Medienresonanz zur Forschung über das Thema Gewaltspiele qualitativ und quantitativ analysiert werden, um auf diese Weise typische Kommunikationsmuster der journalistischen Darstellung und der öffentlichen Wahrnehmung herauszuarbeiten. Am Ende der Untersuchungen ist ein Workshop für Fachjournalisten geplant.

Hochschule für Musik, Theater
und Medien Hannover
Institut für Journalistik und
Kommunikationsforschung
Prof. Dr. Christoph Klimmt

Universität Marburg
Fachbereich 04 - Psychologie
AG Psychologische Methodenlehre
Prof. Dr. Mario Gollwitzer

Universität Koblenz-Landau
Fachbereich 8: Psychologie
Dipl.-Psych. Tobias Rothmund

Ansprechpartner:
Hochschule für Musik, Theater
und Medien Hannover
Institut für Journalistik und
Kommunikationsforschung
Prof. Dr. Christoph Klimmt
Expo Plaza 12
30539 Hannover
Tel.: 0511 3100 476
Fax: 0511 3100 400
Homepage: http://www.ijk.hmtm-hannover.de/

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Experimentierfeld Museologie: Ein Projekt zur Vermittlung islamischer Kunst- und Kulturgeschichten

Bewilligung: 30.03.2009  Laufzeit:  3 Jahre

Das Vorhaben wurde am  26.06.2009 von Berlin nach Berlin umgesetzt.

Ein interdisziplinär zusammengesetztes Forscherteam betrachtet in diesem Projekt Museen und Ausstellungen als Orte der Kommunikation zwischen Wissenschaft und verschiedenen Öffentlichkeiten. Unter Anwendung unterschiedlicher Ästhetikkonzepte sowie Methoden der Besucherforschung wird untersucht, wie das Thema der islamischen Kunst- und Kulturgeschichte museal vermittelt wird bzw. werden kann. Im Rahmen des Projekts entstehen Ausstellungssituationen an zwei Berliner Institutionen, deren Kuratierung wissenschaftlich begleitet wird. Ziel der Forschungen ist es dabei, neue Kommunikationsstrategien zwischen Wissenschaftler/inne/n und Öffentlichkeiten im musealen Kontext zu entwickeln. Hierbei werden innovative Vermittlungsformen - beispielsweise experimentell-theaterpädagogische Methoden oder multimediale Formate - erprobt und bewertet.

Technische Universität Berlin
Fakultät 1 - Geisteswissenschaften
Institut für Geschichte und Kunstgeschichte
Prof. Dr. Bénédicte Savoy

Technische Universität Berlin
Fakultät 1 - Geisteswissenschaften
Institut für Geschichte und Kunstgeschichte
Christine Gerbich
cgerbich@gmx.de

Technische Universität Berlin
Fakultät 1 - Geisteswissenschaften
Institut für Geschichte und Kunstgeschichte
Dr. Susan Kamel
s.kamel@gmx.de

Technische Universität Berlin
Fakultät 1 - Geisteswissenschaften
Institut für Geschichte und Kunstgeschichte
Priv.-Doz. Dr. Susanne Lanwerd
s.lanwerd@gmx.de

Staatliche Museen zu Berlin
Preußischer Kulturbesitz
Institut für Museumsforschung
Leiter
Prof. Dr. Bernhard Graf

Ansprechpartner:
Technische Universität Berlin
Fakultät 1 - Geisteswissenschaften
Institut für Geschichte und Kunstgeschichte
Prof. Dr. Bénédicte Savoy
Straße des 17. Juni 150/152
10623 Berlin
Tel.: 030 314 22739
Fax: 030 314 23844
Homepage: http://www.kunstgeschichte.tu-berlin.de/index.php?id=sayoy

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Informationen

zu dieser Initiative:

Merkblatt

Bislang geförderte Projekte:
Bewilligungen 2011
Bewilligungen 2010
Bewilligungen 2009
Bewilligungen 2008

allgemein:
Was Antragsteller wissen müssen

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