Auslandsorientierte Initiativen
Die auslandsbezogenen Förderinitiativen – gegenwärtig sind es drei – dienen der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit und der gezielten Unterstützung von Institutionen und Vorhaben im Ausland.
Derzeit liegt ein Schwerpunkt auf den Regionen Mittelasien/Kaukasus und dem sub-saharischen Afrika. Eine weitere Initiative gilt den bedrohten Sprachen der Welt.
Gerade mit Blick auf ihr auslandsbezogenes Engagement entwickelt die Stiftung jeweils spezifische Förderinstrumente, die den Gegebenheiten in den einzelnen Ländern und Regionen Rechnung tragen und die eine der Situation angemessene Kooperation mit deutschen Wissenschaftlern und Institutionen gewährleisten. Einerseits geht es darum, dass die wissenschaftlichen Einrichtungen im Ausland von dem Vorhaben profitieren und die – insbesondere jüngeren – Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Region Möglichkeiten zur Qualifizierung erhalten. Ebenso soll aber auch durch Unterstützung von Auslandsprojekten und -aufenthalten der deutschen Forschung zu stärkerer internationaler Orientierung verholfen werden.
Anträge von wissenschaftlichen Einrichtungen im Ausland nimmt die Stiftung übrigens in den meisten ihrer Förderinitiativen entgegen, sofern eine substanzielle Kooperation mit Wissenschaftlern in Deutschland vorgesehen ist.
